Veronika Klein

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Zertifizierte Fachexpertin für betriebliche Altersversorgung BRBZ e.V.

Partnerin

Kurzlebenslauf

Geboren 1980, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Konstanz, Schwerpunktstudium Arbeitsrecht an der Universität Freiburg.
Seit 2009 Mitglied der Kanzlei, 2018 Aufnahme als Partnerin.
Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein.
Mitglied im Verbandsausschuss Recht des Handballverbandes Württemberg e.V.
Beisitzerin der 1. Kammer des Bundessportgerichts Deutscher Handballbund e.V.

Beratungsfelder

  • Beratung und Vertretung von Kommunen, mittelständischen Unternehmen und Einzelfirmen in allen personellen und betriebsverfassungsrechtlichen Angelegenheiten
  • Gestaltung von Arbeitsverträgen und kollektiven Arbeitsbedingungen
  • Beratung von Arbeitgebern im Zusammenhang mit internationalem Arbeitnehmereinsatz und Entsendung
  • Zusammenarbeit mit internationalen Kanzleien, vorwiegend im englischsprachigen Raum
  • Betriebliche Altersversorgung und Zeitwertkonten, Pensionsvereinbarungen

Vergangene Vorträge

17.11.2021
(VOELKER & Partner; Reutlingen)
(Kathrin Völker, Veronika Klein, Nadine Kirsch, Stephan Binsch)
20.11.2019Rahmenveranstaltung: 25. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB; VOELKER & Partner mbB Dominohaus, Am Echazufer 24, 72764 Reutlingen)
(Kathrin Völker, Veronika Klein, Nadine Kirsch, Stephan Binsch, Dr. Christina Blanken, Dr. Christian Lindemann, LL.M.)
03.07.2019Rahmenveranstaltung: Balinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB; CUBUS Hotel Stadt Balingen, Hirschbergstraße 48, 72336 Balingen)
(Kathrin Völker, Veronika Klein, Nadine Kirsch, Stephan Binsch)
15.05.2019Rahmenveranstaltung: 24. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB; Am Echazufer 27, 72764 Reutlingen)
(Kathrin Völker, Veronika Klein, Nadine Kirsch, Stephan Binsch)
26.07.2017
(Akademie der Kreiskliniken Reutlingen; Daimlerstraße 23a, 72793 Pfullingen)
30.11.2016
(IHK Reutlingen; IHK-Akademie Albstadt)
(Kathrin Völker, Veronika Klein)
22.11.2016
(IHK Reutlingen; IHK-Akademie Reutlingen)
(Kathrin Völker, Veronika Klein)
21.04.2016Rahmenveranstaltung: 18. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB; Reutlingen)
13.04.2016Rahmenveranstaltung: Fortbildung Behördenleiter
(Landratsamt Zollernalbkreis ; Balingen)
16.10.2015Rahmenveranstaltung: 42. Herbstseminar der Medizinisch Technischen Akademie Esslingen
16.01.2015Rahmenveranstaltung: Unterrichtseinheit zur berufsbegleitenden Weiterbildung zur/zum leitenden technischen Assistentin / Assistent in der Medizin
(Medizinisch Technische Akademie Esslingen)
12.11.2014Rahmenveranstaltung: 15. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB)
17.10.2014Rahmenveranstaltung: 41. Herbstseminar der Medizinisch Technischen Akademie Esslingen
27.06.2014
(Medizinisch-Technische Akademie Esslingen (MTAE); Esslingen)
27.06.2014Rahmenveranstaltung: Unterrichtseinheit zur berufsbegleitenden Weiterbildung zur/zum leitenden technischen Assistentin / Assistent in der Medizin
(Medizinisch Technische Akademie Esslingen)
06.11.2013Rahmenveranstaltung: 13. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB)
10.07.2013Rahmenveranstaltung: Fortbildungsveranstaltung für Stationsleistungen eines Krankenhauses
16.06.2013Rahmenveranstaltung: Fortbildungsveranstaltung für den Führungskreis eines Krankenhauses
17.04.2013Rahmenveranstaltung: 12. Reutlinger Arbeitsrechtsforum
(VOELKER & Partner mbB; Reutlingen)
09.04.2013Rahmenveranstaltung: Fortbildungsveranstaltung für den Führungskreis eines Krankenhauses

Aktuelle Beiträge

  • Urlaub
  • Gem. § 3 BUrlG beträgt der jährliche gesetzliche Mindesturlaub 24 Tage in der 6-Tage-Woche, 20 Tage in der 5-Tage-Woche. In der Regel gewähren Arbeitgeber aber mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 4 Wochen Urlaub; man spricht hier von „übergesetzlichem Urlaub“. Auch Tarifverträge können einen höheren Urlaubsanspruch als den gesetzlichen Mindesturlaub vorsehen.

    Bei Teilzeit richtet sich die Höhe des Urlaubsanspruchs nach der jeweiligen Anzahl der Arbeitstage pro Woche. Wenn Vollzeittätigen in der 5-Tage-Woche 30 Urlaubstage gewährt werden, erhalten Teilzeittätige mit 3 Wochenarbeitstagen 18 Urlaubstage pro Jahr. Zur Berechnung kann folgende Formel herangezogen werden:

    Urlaubstage bei Vollzeittätigkeit    X Anzahl der Arbeitstage pro Woche
    Anzahl der üblichen Arbeitstage im Betrieb

    =   Urlaubsanspruch

    Der volle Urlaubsanspruch entsteht bei neu begründeten Arbeitsverhältnissen gem. § 4 BUrlG erstmalig nach Ablauf von 6 Monaten. Anspruch auf Teilurlaub gem. § 5 BUrlG haben Arbeitnehmer, wenn sie vor der erfüllten Wartezeit von 6 Monaten oder nach erfüllter Wartezeit in der ersten Hälfte eines Kalenderjahres ausscheiden. Somit erwirbt ein Arbeitnehmer, der bereits 2 Jahre im Betrieb ist, aber zum 31.05. eines Kalenderjahres ausscheidet lediglich 5/12 seines vollen Jahresurlaubs im Ausscheidensjahr. Scheidet dieser Arbeitnehmer zum 31.07. eines Kalenderjahres aus, erwirbt er dagegen seinen vollen Jahresurlaub, sofern vertraglich keine wirksame abweichende Regelung getroffen wurde, die zumindest den gesetzlichen Urlaubsanspruch unberührt lässt. Der bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht genommene Urlaub ist vom Arbeitgeber abzugelten. Eine Urlaubsabgeltung während des bestehenden Arbeitsverhältnisses kommt dagegen nicht in Frage.

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  • Schwerbehinderung
  • Schwerbehindert ist ein Mensch, dessen Grad der Behinderung wenigstens 50 beträgt. Menschen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50 können schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden. Die Feststellung der Schwerbehinderung erfolgt in Baden-Württemberg durch das Landratsamt. Für die Feststellung einer Gleichstellung ist in Baden-Württemberg die Bundesagentur für Arbeit zuständig. Schwerbehinderte oder Gleichgestellte werden durch die Regelungen im SGB IX besonders geschützt. Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Schwerbehinderten oder Gleichgestellten bedarf der vorherigen Zustimmung des Kommunalverbands für Jugend und Soziales (früher: Integrationsamt). Schwerbehinderte Menschen haben gem. § 208 SGB IX Anspruch auf zusätzlichen Urlaub von fünf Arbeitstagen im Urlaubsjahr. Gesetzlich ist vorgesehen, dass Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen 5 % Schwerbehinderte/Gleichgestellte zu beschäftigen haben. Werden diese Zahlen nicht erfüllt, hat der Arbeitgeber für jeden nicht besetzten Pflichtplatz eine Ausgleichsabgabe zu bezahlen.
  • Prozess vor dem Arbeitsgericht
  • Vor den Arbeitsgerichten besteht in 1. Instanz kein Anwaltszwang, weshalb beide Parteien sich selbst vertreten können.

    Erhält ein Arbeitnehmer eine Kündigung und will er sich gegen diese zur Wehr setzen, so muss er gem. § 4 S. 1 KSchG innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung beim Arbeitsgericht hiergegen Klage erheben. Tut er dies nicht, gilt die Kündigung als rechtswirksam. In einem Kündigungsschutzprozess wird ein Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit der Kündigung und damit auf Fortbestand des Arbeitsverhältnisses gestellt.

    Nach Klageerhebung wird zeitnah ein Gütetermin bestimmt, in welchem das Arbeitsgericht zunächst versuchen wird, eine Einigung zwischen den Parteien herzustellen. Häufig erfährt ein Arbeitnehmer im Gütetermin erstmals von den Gründen, die seinen Arbeitgeber zur Kündigung bewegten. Wird im Gütetermin keine Einigung erzielt, bestimmt der Richter einen Kammertermin und fordert den Arbeitgeber unter Fristsetzung auf, die Kündigungsgründe schriftlich darzulegen. Dem Arbeitnehmer wird dann ebenfalls Frist zur schriftlichen Erwiderung auf den Vortrag des Arbeitgebers gegeben. Auch im Kammertermin können sich die Parteien noch einigen und einen Vergleich schließen, in welchem beispielweise die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und die Zahlung einer Abfindung vereinbart wird. Wird erneut keine Einigung erzielt, kommt es zu einem Urteil durch die Kammer

    Vor dem Arbeitsgericht in 1. Instanz trägt jede Partei ihre Anwaltskosten gem. § 12 a ArbGG selbst. Auch wenn man gewinnt, muss der Gegner die eigenen Anwaltskosten nicht erstatten.

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  • Mindestlohn
  • Seit dem 01.01.2015 gilt das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG). In den Anwendungsbereich diesen Gesetztes fallen gem. § 22 MiLoG alle im Bundesgebiet beschäftigten Arbeitnehmer und in der Regel auch Praktikanten, wobei für diese Ausnahmen in § 22 Abs. 1 MiLoG geregelt sind. Ausgenommen vom Anwendungsbereich des MiLoG wurden Minderjährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gem. § 22 Abs. 2 MiLoG, Auszubildende und Ehrenamtliche gem. § 22 Abs. 3 MiLoG und Langzeitarbeitslose in den ersten 6 Monaten der Beschäftigung gem. § 22 Abs. 4 MiLoG.

    Seit 01.01.2019 beträgt der Mindestlohn 9,19 Euro. Zum 01.01.2020 erhöht sich der Mindestlohn auf 9,35 Euro. Gem. § 3 S. 1 MiLoG sind Vereinbarungen, die den Anspruch auf den Mindestlohn unterschreiten oder seine Geltendmachung beschränken oder ausschließen, unwirksam.

    Schaltet ein beauftragter Unternehmer zur Erledigung der ihm in Auftrag gegebenen Aufgaben weitere Unternehmer ein (Subunternehmer), so haftet er für die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns bei diesem Subunternehmer.

    Arbeitgeber sind verpflichtet, bei geringfügig Beschäftigten und kurzfristigen Beschäftigungen die Arbeitszeiten dieser Arbeitnehmer aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre aufzubewahren. Diese Verpflichtung gilt auch für Leiharbeitnehmer und für die in § 2 a Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz bestimmten Branchen (z. B. Baugewerbe, Gebäudereinigungsgewerbe). Die Verletzung dieser arbeitgeberseitigen Aufzeichnungspflichten wird als Ordnungswidrigkeit geahndet.

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  • Kündigungsfristen
  • Kündigung
  • Krankheit
  • Kosten und Rechtsschutzversicherung
  • Internationales Arbeitsrecht
  • Elterngeld
  • Compliance
  • Befristung
  • Aufhebungsvertrag
  • Arbeitsvertrag
  • Abmahnung
  • Abfindung
  • Chancen und Risiken beim Einsatz ausländischer Pflegefachkräfte
VOELKER & Partner
Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater mbB

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