Erbrecht-Ratgeber

  • Die Beendigung der Erbengemeinschaft
  • Jeder Miterbe kann die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft verlangen. Für die Umsetzung der Auseinandersetzung, also der Beendigung, gibt es verschiedene Optionen.[mehr …] (28.11.2022)
  • Die Ausstattung
  • Die Ausstattung ist gesetzlich in § 1624 BGB geregelt und steht damit eigentlich im Familienrecht. Trotzdem hat die Ausstattung auch im Erbrecht eine große Bedeutung. [mehr …] (09.11.2022)
  • Die Ausgleichungspflicht
  • Im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge (d.h. ohne ein Testament) erben Abkömmlinge des Erblassers zu je gleichen Teilen. Das gleiche Ergebnis kann sich auch aus einem Testament des Erblassers ergeben (Erbeinsetzung zu gleichen Teilen). Die Abkömmlinge müssen danach das beim Tod des Erblassers auf sie entfallende Vermögen gleichmäßig untereinander aufteilen. [mehr …] (02.11.2022)
  • Anrechnung auf den Pflichtteil
  • Bestimmte Personen haben einen gesetzlich garantierten Pflichtteilsanspruch. Dieser gesetzlich definierte Anspruch kann vom Erblasser dementsprechend auch kaum oder nur schwer beeinflusst werden. [mehr …] (19.10.2022)
  • Ausschlagung des Erbes
  • Als Erbe gilt es zu entscheiden, ob man die angefallene Erbschaft annehmen oder ausschlagen will. Dies gilt unabhängig davon, ob die Erbschaft kraft Gesetzes (im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge) oder testamentarisch (durch ein Testament oder einen Erbvertrag) angefallen ist. [mehr …] (23.09.2022)
  • Finca auf Mallorca — Probleme der internationalen Nachlassabwicklung am Beispiel von Spanien
  • Mehrere hunderttausend Deutsche sind Eigentümer einer Immobilie in Spanien, sei es, dass ihnen eine kleine Ferienwohnung auf dem spanischen Festland gehört, sei es, dass sie ein luxuriöses Anwesen auf einer der spanischen Inseln ihr eigen nennen können. Gekauft ist die Immobilie schnell, nachdem es in Spanien jedenfalls in den typischen Ferienregionen einen ganzen Industriezweig gibt, der sich auf Deutsche spezialisiert hat. Vom deutschen Makler vor Ort über den deutschsprachigen Finanzvermittler bis hin zu auf Deutsche spezialisierte Notare reicht die Bandbreite der Dienstleister, die Hand in Hand zusammenarbeiten und die es - das erforderliche Vermögen vorausgesetzt - denkbar einfach machen, das Passende zu erwerben. [mehr …] (15.11.2016)
  • Ehegattentestamente
  • Ehegatten errichten häufig ein sog. Berliner Testament. In vielen Fällen bedeutet dies einen Schritt in die richtige Richtung. Das weit verbreitete Gestaltungsmodel passt jedoch nicht für jede Konstellation. Gerade in erbschaftsteuerlicher Hinsicht können sich hieraus gravierende Nachteile ergeben. [mehr …] (23.10.2016)
  • Sozialhilferegress nach dem Erbfall — Werden Ehegattentestamente und Behindertentestamente künftig sicherer?
  • Derzeit findet vor dem Sozialgericht Stuttgart ein Verfahren statt, das geeignet ist, die Gestaltung von Testamenten in einem bestimmten Punkt nachhaltig zu verändern. Das Verfahren betrifft ein sogenanntes Behindertentestament, d.h. ein (Schutz-)Testament von Eltern eines behinderten Kindes, mit dem sie ihr Kind für die Zeit ihrem Ableben absichern und fördern wollen. Die ausstehende Entscheidung wird allerding in gleicher Weise klassische Ehegattentestamente erfassen. Es geht um die Frage, in welcher Reihenfolge die aus dem Nachlass zu bezahlenden Verbindlichkeiten zu erfüllen sind, wenn der Nachlass nicht für alle ausreicht – und wer gegebenenfalls leer ausgeht. [mehr …] (23.10.2016)
  • Auslegungsbedürftige Testamente erkennen und vermeiden
  • Die Gestaltung von Testamenten und die nach dem Erbfall oft erforderliche Auslegung eines Testaments bilden zwei Seiten ein und derselben Medaille. Zwar versucht ein erfahrener Testamentsgestalter, die spätere Auslegungsbedürftigkeit eines Testaments von vornherein zu vermeiden. Denn gerade im Bereich der Auslegung gilt der alte Satz, wonach man sich vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand befindet. Gleichwohl enthalten nicht nur handschriftliche, sondern auch notarielle Testamente immer wieder unklare Formulierungen oder sind lückenhaft. [mehr …] (23.10.2016)
  • Behindertentestamente — Schutztestamente zur Absicherung und Förderung von Menschen mit Behinderung
  • Testamente vorausschauend zu gestalten, ist eine Kunst. Selbst scheinbar unkomplizierte Familien- und Vermögensverhältnisse erfordern regelmäßig umfangreiche Überlegungen zu den verschiedensten Problemfeldern. An erster Stelle steht bei Ehegattentestamenten regelmäßig die Absicherung des länger Lebenden. Daneben spielen Pflichtteilsgesichtspunkte, die Vermeidung von Steuern und allgemein die Akzeptanz des Testaments (Stichwort: Streitvermeidung) eine große Rolle. Das gilt umso mehr für Sondersituationen. Solche Situationen können sich auf Grund einer bestimmten Vermögensstruktur ergeben, insbesondere für Unternehmer, die ihr Lebenswerk abgesichert wissen wollen, bei Auslandsvermögen sowie für Personen, deren Ehegatten oder Kinder Sozialhilfe beziehen oder die sich in einem Insolvenzverfahren befinden. Sondersituationen können aber auch auf die familiären Verhältnisse zurückzuführen sein, so bei geschiedenen Ehegatten oder bei Patchwork-Familien mit einseitigen und/oder gemeinsamen Kindern (und oft zusätzlich einer komplexen Vermögensstruktur). Auch minderjährige Kinder stellen erhöhte Anforderungen an den Testamentsgestalter. [mehr …] (23.10.2016)
  • Berliner Testament und Erbschaftsteuer — „Gut gemacht“ ist nicht gleich „Gut gemeint“
  • Dass Ehegatten Erbschaftsteuern sparen und hierzu in einem Berliner Testament die Möglichkeiten nutzen wollen, die das Erbschaftsteuergesetz bietet, ist vollkommen legitim. Wie das folgende Beispiel zum Leidwesen der länger lebenden Ehefrau allerdings nur zu deutlich zeigt, sollte man unbedingt vermeiden, dass das Ziel, Erbschaftsteuer zu sparen, zum Selbstzweck wird. Ansonsten schießt man über das Ziel hinaus und handelt sich Probleme ein, die in keinem Verhältnis zur erreichten Steuerersparnis stehen: [mehr …] (23.10.2016)
  • Generationenverträge — Pflegeverträge zwischen nahen Angehörigen
  • Viele ältere Menschen sind alters- oder gesundheitsbedingt auf die Pflege durch Dritte angewiesen. Glücklicherweise springt oft eines der Kinder ein und kümmert sich zum Beispiel unter Zuhilfenahme des Nachbarschaftsdienstes oder eines ambulanten Pflegedienstes um den pflegebedürftigen Vater oder die pflegebedürftige Mutter. So kann der ansonsten unter Umständen unvermeidliche und oft nicht gewünschte Aufenthalt in einem Pflege- oder Seniorenheim zumindest hinausgeschoben werden, manchmal bis hin zum Todesfall. [mehr …] (23.10.2016)
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